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Katholische Pfarrkirche Mariä Geburt Mochenwangen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Ein Kreuzgewölbe mit 6 Travernen (eine Gewölbeeinheit mit einem quadratischen oder einem rechteckigen Grundriß, überspannt das Mittelschiff; die Choranlage ist sehr breit und durch einen kräftig profilierten Triumphbogen getrennt; die Pfeiler mit ihren Durchlässen tragen zur Harmonie des Raumes bei. Im Grundriß bildet die Kirche eine Zwischenstufe zwischen einer dreischiffigen und einschiffigen Anlage. Die Querschiffe geben Raum für Altäre, Beichtstühle und Taufstein. |
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Die Chorfenster sind erst 1912/13 angeschafft worden, finanziert durch Stiftungen. Im rechten Fenster ist St.Joachim, der Vater Marias, dargestellt; es ist eine Stiftung des katholischen Männervereins. Links ist die hl. Anna, die Mutter Marias; es ist eine Stiftung des kath. Frauenvereins. Maria selbst in der Mitte wurde vom kath. Jungfrauenverein gestiftet. Diese Fenster stammen von der Firma Zeller/München und "bilden in ihrer kunstreichen Ausführung eine Zierde der neuen Kirche" (Pfarrer Frey). | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die "neue" Orgel (1932 gebaut von der Firma Reisser. Biberach) verdeckt leider durch ihren mächtigen Prospekt die Fensterfront der Giebelseite über dem Haupteingang. Sie hat 38 Register mit 2 400 Pfeifen bei 3 Manualen. Der äußere Aufbau ist scheinbar einfach, fast schmucklos und doch wirkungsvoll. Der quadratische Turm (40 m hoch) steigt ohne merkbare Verjüngung empor und trägt ein vierseitiges Zeltdach. Ihm gegeniüber auf der Südseite ist die polygon (vieleckig) geschlossene Sakristei. Sie ist einstöckig. vielfenstrig aber zweckmäßig und geräumig. Die Chorpartie mit Turm und Sakristei bietet ein eindrucksvolles Bild. Anfangs stand die Kirche völlig frei auf der leichten Anhöhe. Dieser "städtebaulich attraktive Platz" (Denkmalamt) mit dem "aufsehenerregenden Kirchenbau im Schussental" (Zeitungsnotiz ) machte den Bau zum Schussentaldom und verlegte das Dorfzentrum von der alten Kirche hierher. Im Laufe der Zeit hat sich das ursprüngliche Erscheinungsbild der Kirche außen und innen wegen statisch bedingter Baumaßnahmen (z.B.: seitliche Stützmauern außen) sehr verändert. Zusammenfassung aus Baubeschreibungen G. Faigle- | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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